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1. Vorwort

Dieses Buch ist für euch, die Normal-Urlauber – die treuen Reisebürobucher, die seit 30 Jahren im gleichen Reisebüro buchen und zum Dank eine Flasche Billigsekt, eine Geburtskarte oder einen feuchten Händedruck bekommen; für die Familien die in den Schulferien reisen und unverschämte Preise zahlen müssen; für die unwissenden Gelegenheitsbucher, für die taffen Individualreisenden; für die wohlhabenden Kreuzfahrer und die Backpacker die zwischendurch ein Hotel zum Ausschlafen und Duschen brauchen und an alle die gern reisen und sparen wollen. Es geht um euren Jahresurlaub, Wochenendtrip oder Kurzreise, um smarter zu buchen und das gute Gefühl beim Reisen.

Nur der Dumme bezahlt den vollen Preis!
Rabatt (franz. „rabattre“) stammt vom italienischen Wort „rabatto“ (rabattere), was etwa bedeutet – abschlagen oder abziehen. Oft sind Rabatte eigentlich keine. Gutscheine die erst nach Abreise erstattet werden sind Rückvergütungen. Es gibt kein Rabatt auf den Reisepreis, der Reiseverkäufer teilt mit uns seine Provision oder zahlt den Gutscheinbetrag aus seinem Marketingbudget. Ähnlich funktionieren Cashback- und Bonusprogramme. Egal, Hauptsache wir reisen preiswerter!
Jeden Sonntag blättern wir in den Angeboten der Lebensmitteldiscounter um das Stückchen Butter oder den Liter Milch fünf Cent billiger einzukaufen, dabei ist das Potential beim Reisen zu sparen viel größer. Fangen wir klein an und sparen bei der nächsten Pauschalreise fast 100 Euro oder bei der nächsten Hotelbuchung mindestens 10%. Nutzen wir in Zukunft vor jeder Buchung das Internet zur Inspiration und Rabatte, Gutscheine, Cashback und Bonus zur preisoptimierten Buchung.
Es funktioniert. Und warum? Die Internetriesen entdecken die Reisebranche, Investoren werfen Start-ups Millionen hinterher und führende Reiseschnäppchenblogs haben mehr Facebook-Fans wie die gesamte etablierte Reiseindustrie zusammen. Die Konkurrenzsituation wird stetig größer. Die Digitalisierung des Reisemarktes hat gerade erst begonnen und es ist davon auszugehen, dass es auch zukünftig beim Kampf um unsere Buchungsentscheidung und die ersten Plätze in den Preissuchmaschinen viele Rabatte und Vergünstigungen geben wird. Vor allem geht es um nicht weniger als unser Geld – wir geben jährlich über 87 Milliarden Euro fürs Reisen aus, Tendenz steigend. Holen wir uns ein Teil davon zurück!

Worum geht es nicht?
Ich verspreche keine kostenlosen PEP- oder Null-Euro Reisen wie in einigen (15 Seiten) eBooks oder geheimnisvollen Drücker-Videos beschrieben. Es geht auch nicht um die Hardcore-Vielflieger die mit dutzenden unterschiedlichen Kredit- und Meilenkarten jeden Zahlungsrabatt ergattern und um deren Meilenstatus, die jeden Mileage Run (Flüge die nur dem Zweck dienen, Meilen bei niedrigstem Aufwand zu sammeln) nutzen und oft sogar Umwege fliegen oder ein extra Wochenende im Flugzeug verbringen nur um irgendwann First-Class zu fliegen und mit der platinfarbenen Senatorcard Zutritt zu jeder Airport-Lounge (exklusiver Flughafen Warte- oder Aufenthaltsraum mit kostenlosen Verpflegungsleistungen und anderen Services) zu erlangen und öfters auch für private Hotelaufenthalte „steuerneutral“ die (Firmen)Reward-Programme ihrer Arbeitgeber nutzen. Auch Reiseblogger und „digitalen Nomaden“ sind nicht relevant, viele werden direkt oder indirekt von der Tourismusindustrie finanziert oder von ihren DKB gebrandeten Jüngern gesponsert. Zeit- und ortsunabhängiges Leben und Reisen und dessen Finanzierung ist ein anderes Thema. Bei Zeit Online hieß es in einem Interview mit einem Vertreter dieser Szene: „Die Hälfte der Digitalnomaden lebt doch davon, der anderen Hälfte zu erzählen, wie es geht. .. Ich bin gespannt, wann diese Blase platzen wird.“ (Quelle: Zeit.de).
 
 
(Vorwort – Stand 08/2016)
Vorwort

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